Nettogewinn im ersten Quartal steigt um 37,5 Prozent –
Positive Marktentwicklung treibt Umsatz auf 328,6 Millionen Euro – um 8,9 Prozent höher als im Vorjahr. Ausgewogene Kombination aus gestiegener Auslastung und höherer Durchschnittsrate (ADR) lässt Umsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) auf 11,9 Prozent steigen – mehr als bei Mitbewerbern in den Kernmärkten.Die NH Hotel Group steigert aufgrund des positiven Quartals-EBITDA (10,8 Millionen Euro) ihren Nettogewinn um 37,5 Prozent. Weiterhin wird ein Endjahres-EBITDA von 225 Millionen Euro prognostiziert. Aktionärsversammlung entscheidet am 29. Juni unter anderem über Dividendenausschüttung und neue langfristige Anreize für Aktionäre.
Die NH Hotel Group hat ihre Ergebnisse für das erste Quartal 2017 gestern in Madrid bekannt gegeben. Der positive Trend der vorangegangenen Quartale setzt sich fort. Die NH Hotel Group überflügelt ihre unmittelbaren Mitbewerber in den wichtigsten Märkten und erzielt Erfolge bei der Kontrolle der operativen Kosten.
Im ersten Quartal profitierte das Unternehmen von der verbesserten Steuerungsmöglichkeit bei Umsatz und Gewinnspanne sowie von der gestiegenen Qualität des Hotelportfolios und des Serviceangebots. Mit Stichtag Ende März sind 61 Hotels vollständig renoviert und das gesamte Portfolio in vier Marken gruppiert: NH Hotels, NH Collection, nhow und Hesperia Resorts. Besonders die Premiummarke NH Collection mit aktuell 68 Hotels und 10.483 Zimmern beweist großes Potenzial für höhere Raten und positiven Einfluss auf die Wahrnehmung der Gruppe. All diese Faktoren haben dazu beigetragen, das abgelaufene Quartal zum erfolgreichsten der vergangenen 10 Jahre zu machen.

Entwicklung im ersten Quartal
Das positive Umsatzwachstum hält an: Die NH Hotel Group hat ihre Umsätze im Jahresvergleich um 8,9 Prozent auf 328,6 Millionen Euro gesteigert. Die Gründe dafür sind die Investitionen der vergangenen Jahre in die Aufwertung des Hotelportfolios, die Umsetzung des neuen Serviceversprechens sowie die Einführung effizienter Werkzeuge und schlagkräftiger Strategien im Revenue Management. Das führte zu einem Umsatzwachstum um 26,8 Millionen Euro im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres – der höchste Anstieg seit zehn Jahren.
Besonders stark wuchsen die Umsätze der Geschäftsbereiche Spanien (12,1 %) und Benelux (17 %). Letzterer profitierte sowohl von den 2016 erfolgten Renovierungen als auch von der Erholung des belgischen Marktes. Auch die Geschäftsbereiche Zentraleuropa (3,9 %), Italien (1,6 %) und Lateinamerika (13,3 %) verzeichneten ein solides Wachstum.

Gemeinsam mit der Umsetzung der neuen Preisstrategie ermöglichte dies einen um 11,9 Prozent höheren Umsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPAR). Er basiert vor allem auf einer Preissteigerung (+ 5,5 %) und einer höheren Auslastung (+ 6 %). Die neue Strategie ermöglichte es der NH Hotel Group, die unmittelbaren Mitbewerber in den Schlüsseldestinationen erneut zu überflügeln. So erzielte das Unternehmen im Vergleich mt der Konkurrenz eine um 1,6 Prozent höhere ADR und einen um 3,1 Prozent höheren RevPAR.

Dank Umsatzwachstum und effektiver Kostenkontrolle konnte die NH Hotel Group zum ersten Mal seit 2012 in einem ersten Quartal ein positives EBITDA ausweisen – und zwar 10,8 Millionen Euro. Das entspricht einem Wachstum um 15,6 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr sowie einem relativen Verhältnis von Umsatz zu EBITDA von 58 Prozent.
Die NH Hotel Group erzielte somit mit 37,5 Prozent den seit 2011 höchsten Gewinnzuwachs in einem ersten Quartal, das traditionell das schwächste des Jahres ist. 2017 jedoch konnte das Unternehmen den Nettoverlust des Vorjahres um 14,9 Millionen Euro verringern.

Ertragslage nach Geschäftsbereichen
Spanien erzielte in diesem Quartal hervorragende Ergebnisse, auch aufgrund exzellenter Umsatzentwicklung in Madrid (+ 10,6 %), Barcelona (+ 9,6 %) und anderen Städten. Der RevPar des Geschäftsbereichs erhöhte sich im Vergleich zu 2016 um 12,9 Prozent, was auf einen Anstieg der ADR um 7,2 Prozent und der Auslastung um 5,4 Prozent zurückzuführen ist. Der Gesamtumsatz wuchs um 12,1 Prozent auf 81,2 Mio. Euro.

Benelux profitierte von den 2016 durchgeführten Renovierungsarbeiten und der Erholung des Marktes Brüssel. Dort erzielte das Unternehmen mit + 17,1 Prozent eine höhere Steigerung des RevPAR als sämtliche direkten Mitbewerber. Im gesamten Geschäftsbereich wuchs die Auslastung um 11,1 Prozent und die ADR um 6,2 Prozent, was zu einem Anstieg des RevPAR um 18 Prozent führte. Der Umsatz wuchs um 17 Prozent auf 67,3 Mio. Euro.

Italien steigerte der RevPAR im Jahresvergleich um 4,5 Prozent, sowie – untypisch für das üblicherweise schwache erste Quartal – die Auslastung um 3,1 Prozent. Das Umsatzwachstum betrug 1,6 Prozent auf 52,5 Mio. Euro.
Zentraleuropa sticht durch eine außergewöhnlich positive Entwicklung hervor. Der RevPAR wuchs um 8,6 Prozent, vor allem dank einer Steigerung der Auslastung um 4,1 Prozent und der ADR um 4,3 Prozent. Obwohl aufgrund von Renovierungen weniger Zimmer zur Verfügung standen, kletterte der Umsatz um 3,9 Prozent auf 86,7 Mio. Euro.

Der Geschäftsbereich Amerika erzielte länderübergreifend sehr gute Ergebnisse sowie eine Umsatzsteigerung um 13,3 Prozent auf 33,8 Mio. Euro. Die Region Mexiko verzeichnete ein Umsatzwachstum von 15,5 Prozent, was vor allem auf die Renovierung des 2016 neu eröffneten NH Collection Mexico City Reforma zurückzuführen ist. Im Mercosur fiel das Umsatzwachstum mit + 20,9 Prozent sogar noch höher aus. Der Grund dafür sind gesteigerte Geschäftstätigkeit mit 14 Prozent höherer Auslastung und um 10,7 Prozent höhere Durchschnittsraten. Kolumbien verzeichnete ein Umsatzwachstum von 3,8 Prozent.

NH Hotel Group verbessert Finanzierungskonditionen
Das Unternehmen nutzte seine positive Geschäfts- und Finanzentwicklung und die günstigen Marktbedingungen für eine Refinanzierung der im Jahr 2013 emittierten Anleihen durch eine Anleiheemission im September 2016.
So hat die Gruppe zu 6,88 Prozent verzinste und 2019 fällige Anleihen bereits im April 2017 getilgt. Der Kupon der jüngsten Emission mit Fälligkeit 2023 liegt bei 3,75 Prozent. Mit dieser Transaktion adressierte das Unternehmen frühzeitig seine anstehenden Fälligkeiten, verlängerte die durchschnittliche Laufzeit der ausstehenden Schuldtitel und reduzierte Bruttoverschuldung und Finanzierungskosten.

Prognose für 2017 und 2018 bekräftigt
Für das aktuelle Jahr erwartet die NH Hotel Group ein EBIDTA von 225 Millionen Euro und bekräftigt in Hinblick auf das positive Ergebnis des ersten Quartals sein Ziel, die Nettoverschuldungsquote (Nettoverschuldung/EBITDA) bis Jahresende auf 3,0 – 3,25 zu senken. Zudem geht das Management von Einsparungen zwischen 7 und 10 Millionen Euro durch die Umsetzung der zweiten Phase des Plans zur Effizienzsteigerung aus. In Kombination mit dem anhaltend positiven Geschäftstrend, besonders in Spanien und Benelux, bleibt die Prognose auch für 2018 zuversichtlich.

Aktionärsversammlung
Die nächste Aktionärsversammlung wurde für den 29. Juni festgesetzt. In diesem Rahmen wird der Vorstand die Ausschüttung einer Dividende von bis zu 0,05 Euro pro Aktie (vor Steuern) vorschlagen, was einem voraussichtlichen Volumen von 17 Mio. Euro entspräche. Die letzte Dividendenausschüttung wurde 2008 im Hinblick auf die Ertragslage 2007 beschlossen. Der Vorstand bekräftigte seine Absicht, eine neue Richtlinie für Dividenden zu etablieren, die stabil, progressiv und im Einklang mit den Zielen zur Reduktion der Verbindlichkeiten ist.
Außerdem wird der Vorstand die Aktionäre bitten, einen neuen langfristigen Anreizplan zur Wertschöpfung für Aktionäre abzusegnen. Der Plan für 100 Begünstigte orientiert sich am Aktienkurs und hat definierte Ziele in Bezug auf Rentabilität, wiederkehrendes EBITDA und Nettogewinn zur Basis.

Die NH Hotel Group (www.nhhotelgroup.com) ist ein multinationales Unternehmen und zählt mit fast 400 Hotels und 60.000 Zimmern zu den weltweit führenden Hotelgruppen im urbanen Raum. Hotels der NH Hotel Group gibt es in 30 Ländern in Europa, Amerika, Afrika und Asien – und das in den Top-Destinationen wie Amsterdam, Barcelona, Berlin, Bogota, Brüssel, Buenos Aires, Düsseldorf, Frankfurt, London, Madrid, Mexico City, Mailand, München, New York, Rom und Wien.

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