ARGE-Vorstand frisch gewählt
Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Lateinamerika e.V. am 11.März 2017 in Berlin fanden die turnusmäßig anstehenden Neuwahlen des Vorstandes statt. Die wahlberechtigten Mitglieder bestätigten Andreas M. Gross von Studiosus Reisen als 1. Vorsitzenden, Jutta Zenner von South American Tours (SAT) als seine Stellvertreterin und Ovid Jacota von Hauser Exkursionen als Schatzmeister. In ihrer Funktion als Beisitzerin wurde Birgit Taslidza von DERTOUR bestätigt. Der durch das Ausscheiden von Helge Siems (LATAM) freigewordene Posten des 2. Beisitzers wurde einstimmig mit der Wahl von Olaf Bock von Gersum von Native Trails besetzt.
Honduras
Zwischen dem 26. April und dem 26. Oktober 2017 wird Air Europa einmal wöchentlich Flüge nach San Pedro Sula in Honduras durchführen. Zudem bedient Air Europa seit Anfang März 2017 auch die tägliche Verbindung nach Havanna mit dem neuen Boeing 787 Dreamliner +++

Ostern in Zentralamerika
Ein Besuch der zentralamerikanischen Länder zur „Semana Santa“ ist besonders empfehlenswert: Viele der katholisch geprägten Länder führen ihre indigenen Traditionen fort und machen die Karwoche zu einem farbenfrohen Fest mit althergebrachten Bräuchen.
Charakteristisch für die Osterzeit sind die spektakulären Blumenteppiche, die ein fester Bestandteil der Prozessionen in Zentralamerika sind. Die farbenfrohen Prozessionsteppiche werden in den Straßen aus verschiedenen natürlichen Materialien wie Sägemehl, Salz, Sand, Textilfarben, Blumen und Früchten hergerichtet. Die mit viel Mühe angefertigten Kunstwerke stellen in der Regel religiöse Motive dar.

Als Wiege der Tradition der Blumenteppiche gilt die Kolonialstadt Antigua in Guatemala, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. In der Stadt wurde der erste Blumenteppich der Region hergestellt und auch die erste Prozession fand in Guatemala am 10. März 1543 in Santiago de los Caballores statt. In den Prozessionen „Nuestra Señora de la Merced“ oder „Jesus Nazareno de Santa Catalina de Bobadilla“ lassen sich beeindruckende Teppich-Kunsthandwerke bewundern. Die Karwoche in Antigua in Guatemala startet am Palmsonntag und endet am Ostersonntag. Die Prozessionen ziehen in diesen Tagen durch das Stadtzentrum und trotz der Ähnlichkeit zu den spanischen Festlichkeiten, werden typische Elemente der Maya-Kultur in die Feierlichkeiten integriert, wie zum Beispiel die Motiveinbindung des Schmetterlings in den Prozessionsteppichen, der in der Maya-Kultur ein Sonnen-Symbol ist, eine der wichtigsten Maya-Gottheiten darstellt.

In der Stadt Léon in Nicaragua können Besucher am Karfreitag in den frühen Morgenstünden in der „Calle de las alfombras“ (dt.: Straße der Teppiche) lokalen Kunsthandwerkern bei der Herstellung von rund 40 Prozessionsteppichen über die Schulter schauen.
In den Städten Chalchuapa, Sonsonate und Izalco in El Salvador hat die indigene Bevölkerung einige Bräuche bis heute beibehalten. Besucher können bei den Prozessionen indigene Schamanen beobachten und auch die traditionell mitlaufenden Bruderschaften tragen in diesen Tagen indigene Trachten. In der Gemeinde Texistepeque findet man verkleidete Talcigüines oder Dämonen, die die Leiden Jesus nachstellen.

In Panama wird zu dieser Zeit der Baum “Granadillo” in der Gemeinde La Trinidad im Westen der Hauptstadt verehrt und zählt zu den beliebtesten Wallfahrtsorten der Karwoche. Man glaubt, dass der Baum, der nur am Karfreitag blüht, eine heilende Wirkung hat. Die Blätter werden gesammelt und daraus Tee und Salben hergestellt. Auch werden die Blüten für die Teppiche der Prozessionen verwendet.

Ostern kulinarisch
Neben den zahlreichen Traditionen und Bräuchen wird während der Osterzeit auch auf gutes Essen Wert gelegt: Traditionell wird kein Fleisch gegessen, Fisch und Meeresfrüchte spielen die Hauptrolle bei den zu Ostern typischen Gerichten wie Kabeljausuppe, Reis mit getrocknetem Fisch oder traditionelle Maispasteten. Auch die süßen Nachspeisen werden nicht vernachlässigt: Besonders beliebt sind die „Torrejas“, vergleichbar mit der hiesigen “Arme Ritter”-Speise, von denen es drei verschiedene Arten gibt: mit Brot, mit Reis oder mit Pinol (gerösteter oder gemahlener Mais).
In Costa Rica werden kleine Empanadas de Chiverre, eine Art Kürbisfrucht im Teigmantel, Kokoshonig, Milchreis oder Kabeljausuppe serviert.
Weitere Informationen unter www.visitcentroamerica.com.

Peru beim Best Exhibitor Award ausgezeichnet
Im Rahmen einer festlichen Preisverleihung erhielt das Ausstellerteam von PROMPERÚ den zweiten Platz bei den Best Exhibitor Awards in der Kategorie Amerika. 40 Studenten der Cologne Business School bewerteten an den Vortagen alle 11.000 Messestände in elf Kategorien wie Standdesign, Originalität und Service.
Der Stand von Peru überzeugte mit Funktionalität und Design, gepaart mit peruanischer Lebensfreude. Zentrale Themen waren das breite Angebot an Abenteuersportarten sowie die neue Marke „Superfoods Peru“. In Halle 23 konnten die insgesamt 109.000 Fachbesucher der ITB das Land der Inka aus verschiedenen Blickwinkeln kennen lernen. Eine Virtual-Reality-Station zeigte die Highlights des Landes aus einer innovativen Perspektive, während Showcooking-Einlagen die vielgelobte peruanische Gastronomie vorführten.

Strand ( Foto:Elke Backert)


Seilbahn nach Kuélap eröffnet
Am 2. März wurde unter Anwesenheit des peruanischen Präsidenten Pablo Kuczynski und des Tourismusministers Eduardo Ferreyros die neue Seilbahn nach Kuélap feierlich eröffnet. Der nunmehr schnelle und einfache Zugang zur archäologischen Stätte soll den Tourismus in der Region Amazonas ankurbeln.
Im Jahr 2016 besuchten 56.010 Besucher die Festung Kuélap, 54% mehr als noch im Vorjahr. 10.613 dieser Besucher kamen aus dem Ausland.
Der ersten Seilbahn Perus liegen Investitionen in Höhe von rund 20 Millionen Euro (71 Millionen peruanische Soles) zugrunde, sie komplettiert nicht nur die Reiseroute in Nordperu und fördert die touristische Entwicklung der Region, sondern bringt auch positive Auswirkungen auf das soziale und wirtschaftliche Vorankommen der Bewohner der Stadt Chachapoyas und Umgebung mit sich.

Vormals war eine 90-minütige Autofahrt notwendig, um die 32 Kilometer bis nach Kuélap zu überwinden. Die Fahrt mit der Seilbahn dauert lediglich 20 Minuten. 25 Kabinen mit einer Kapazität von jeweils acht Passagieren bedienen die Strecke von vier Kilometern bis zur Festung, die auf 3.000 Meter liegt. Für die Seilbahn wurde modernste Technologie verwendet, jede Kabine verfügt beispielsweise über ein Kommunikationssystem aus Solarpanels und Sensoren zur Messung der Windgeschwindigkeit. Die Unterkonstruktion besteht aus 23 Pfeilern und einem Hochgeschwindigkeitskabel mit einer Länge von 8.200 Metern. Die Durchschnittsgeschwindigkeit während der Fahrt beträgt 6 Meter pro Sekunde.

Neue Inlandsflüge mit Star Peru
Ab dem 1. April ermöglicht der peruanische Low Cost Carrier mehrere neue Inlandsverbindungen. Täglich werden Hin- und Rückflüge von Lima und nach Pisco sowie von Pisco nach Cusco angeboten.

Neu: Nordroute im Paracas Reservat
Die Infrastruktur im Paracas Reservat wurde erheblich erweitert, insgesamt zwölf neue Einrichtungen sollen den Touristen das Leben erleichtern. Dazu zählen Aussichtspunkte, Raststätten, Parkplätze und Informationszentren.
Das Paracas Reservat ist das am zweitmeisten besuchte Schutzgebiet im Land und vereint Wüste, Strand und Meer. Entsprechend groß ist die Vielfalt an Flora und Fauna. Ziel ist ein nachhaltiges Wachstum für die Region, bei der Gäste und Bevölkerung gleichermaßen zum Schutz und Erhalt beitragen. Zwischen Januar und September 2016 besuchten fast 260.000 Touristen die Region, für das kommende Jahr liegt das Ziel bei 414.000 Besuchern.

Raftingspass hoch drei in Peru
Peru ist ein vielfältiges und reiches Land. Drei völlig unterschiedliche Regionen mit ihren Klimazonen – die Anden, die Küstenzone und der Amazonasregenwald – sorgen für eine unermessliche Vielfalt an Flora und Fauna. Auch zahlreiche Flüsse durchkreuzen das südamerikanische Land und bilden insgesamt 7.000 Flußkilometer von Lima bis Iquitos und von Tumbes bis Cusco. Dementsprechend ist Rafting ein großes Thema für Einheimische wie für Touristen. In allen Teilen des Landes bieten Flüsse mit Schwierigkeitsgraden von I bis V ein reißendes Vergnügen für Anfänger und Experten – und das stets vor einer magischen Kulisse.

Rafting in den Anden: der Rio Apurimac bei Cusco
Der Apurimac zählt zu den bekanntesten Rafting-Zielen in Peru und hat die Schwierigkeitsgrade II, III und IV. Der sehr tiefe Fluss entspringt südwestlich von Caylloma auf über 5.000 Metern und schlängelt sich durch beeindruckende Landschaften hinter zu den heißen Quellen von Conoc in Curahuasi. Insgesamt überwindet der Apurimac über 600 Kilometer und mehr als 3.500 Höhenmeter. Verschiedene Anbieter organisieren Touren jeder Art, beliebt sind Mehrtagestouren mit zwei Übernachtungen. Von Cusco aus geht es vier Stunden durch die Anden bis zur Einstiegsstelle an der Brücke Huallpachaca, hier startet der nasse Nervenkitzel der mehrfach unter die 10 besten Raftingtouren der Welt gewählt wurde. Die Stromschnellen haben vielsagende Namen wie „Zahnschmerz“, „du zuerst“ oder „letztes Lachen“. Gekrönt wird jede Tour vom Anblick der Salkantay-Bergkette, einer der schönsten der Welt.

Rafting an der Pazifikküste: der Rio Cañete südlich von Lima
Der Fluss Cañete liegt südlich von Lima inmitten dem fruchtbaren Obst- und Weinanbaugebiet Lunahuaná, einem beliebten Ausflugsziel der Hauptstädter.
Mit zahlreichen Passagen der Schwierigkeitsstufe V, hohen Wellen und aufbrausenden Stromschnellen zählt der Cañete zu den beliebtesten Raftinggebieten in Lateinamerika. Von Halbtagestouren aller Niveaus bis hin zu Mehrtagestrips von den Ausläufern der Anden bis zur Pazifikküste ist für jeden das richtige Angebot dabei. Eines ist sicher: Das Adrenalin fließt dabei schneller durch die Adern als das Wasser den Cañete hinunter. Wer anschließend etwas Erholung nötig hat, sollte eine Verlängerung in einem der umliegenden Weingüter buchen.

Rafting im Regenwald: der Amazonas
Ein ganz besonderes Erlebnis ist eine Raftingtour auf dem gewaltigen Amazonas, dem größten Fluss der Erde. Wer keine Lust auf die herkömmlichen Schlauchboote hat kann sich unter Anleitung des Guides sein eigenes Schilffloß basteln und sich darauf durch die Fluten tragen lassen. Einmal im Jahr blickt die internationale Raftingwelt nach Iquitos im peruanischen Amazonasgebiet, denn dann findet „The River Amazon International Raft Race“ statt, laut dem Guinness Buch der Rekorde das längste Floßrennen der Welt. Seit 1999 geht es jedes Jahr im September oder Oktober für die vielen hundert Teilnehmer während drei Tagen über 180 Kilometer den Fluß hinunter.

Weitere beliebte Rafting-Destinationen in Peru:
Río Mayo und Río Huallaga in Tarapoto im Dschungel, Río Cotahuasi zwischen Ica und Arequipa, Austragungsort des Sportfestivals von Cotahuasi“, Río Urubamba im Valle Sagrado, dem Heiligen Tal der Inka, Río Colca mit 300 Stromschnellen entlang einer der tiefsten Schluchten der Welt oder Río Tambopata, der spektakulärste Fluss Perus im gleichnamigen Schutzgebiet.

Air Europa Dreamliner Update
Air Europa fliegt inzwischen mit dem Boeing 787 Dreamliner nach Miami, Bogotá, Santo Domingo, Buenos Aires sowie nach Havanna. Eine weitere Maschine desselben Typs wird im Juni 2017 ausgeliefert und zwischen Madrid – Lima eingesetzt.
Das emissionseinsparende Fluggerät bietet viel Komfort für die Reisenden und bietet Platz für 296 Fluggäste, davon 22 in der Business Class. Zudem ist eine WiFi Internetverbindung innerhalb des Dreamliners verfügbar.
Air Europa verfügt über eine der jüngsten und modernsten Flotten weltweit mit einem Durchschnittsalter der Maschinen von weniger als vier Jahren. Seit Anfang des Jahres 2017 besteht die Flotte aus insgesamt 53 Maschinen: 17 Airbus 330-200 und fünf Boeing 787 Dreamliner für Langstreckenflüge sowie 20 Boeing 737-800 und 11 Embraer 195 für Kurz- und Mittelstrecken. Bis zum Jahr 2022 rüstet das Unternehmen seine Flotte mit zusätzlichen 17 Boeing 787 Dreamlinern auf. Acht Boeing 737-800 sollen bis 2018 folgen.
Weitere Informationen unter: www.aireuropa.com

Iberia ist pünktlichste Airline weltweit
Im Januar 2017 war Iberia erneut die pünktlichste Fluggesellschaft weltweit. Demnach starteten rund 91% aller Iberia Flüge (14.534) pünktlich.
Pünktlichkeit spielt für Iberia eine große Rolle und die Fluggesellschaft hat eine Reihe von Veränderungen vorgenommen, um die Pünktlichkeit ihrer Flüge zu verbessern.
Dank der Pünktlichkeit und der neu gestalteten Kabinenausstattung auf Langstreckenflügen, konnte die Kundenzufriedenheit bei Iberia gesteigert werden.
Ab sofort kann man auch die neue Iberia Premium Economy Kabine buchen, die kontinuierlich in allen 37 Langstreckenflugzeugen der Iberia Flotte eingebaut wird.
Die neue komfortable Reiseklasse wird Passagieren zunächst ab Mai 2017 auf den Routen von Madrid nach Chicago und New York zur Verfügung stehen. Später im Herbst folgen die Destinationen Miami, Boston, Bogota und Mexiko.
Besonderheiten der neuen Iberia Premium Economy
- Die Sitze lassen sich 40% weiter zurücklehnen
- Mehr Abstand zwischen den Sitzplätzen(20% mehr als in der Economy Klasse)
- Breitere Sitze (11,6% breiter als in der Economy Klasse).
- Mehr Komfort durch komplett anpassbare Kopf-und Fußstützen
- Grösserer Bildschirm und verbesserte Audioqualität durch einen 12 Zoll HD Bildschirm, geräuschreduzierende Kopfhörer und Anschlüsse für- elektronische Geräte.
- Exklusiver Service an Bord: u.a. erwartet den Passagier ein Begrüßungsgetränk, ein verbessertes Menüangebot sowie ein Kulturbeutel.
- Premium Economy Tarife beinhalten ein zusätzliches Gepäckstück, bevorzugtes Boarding und Passagiere können extra ausgewiesene Check-In Schalter am Flughafen Madrid Barajas benutzen.
Weitere Informationen unter: www.iberia.com

Gebeco mit Preissenkung für Kuba
Der Studien- und Erlebnisreiseveranstalter Gebeco konnte für den beliebten Abreisemonat November, die Preise für viele Kuba-Reisen um bis zu 500 Euro pro Person im Doppelzimmer senken. Grund dafür ist eine Nachverhandlung der Preise durch den Reiseveranstalter. Die Reisenden profitieren davon und erleben mit Gebeco das karibische Inselparadies im November zu Best-Preisen.

Die einzigartige Vielfalt Kubas fasziniert jeden Besucher. Mit Gebeco erleben Reisende den nostalgischen Charme der größten Insel der Karibik, genießen herrliche Traumstände und erfahren in familiären Gasthäusern authentische Begegnungen mit den Einheimischen. Von den rhythmischen Klängen des Ostens über die Kolonialstädte Zentralkubas zu den Naturschönheiten des Westens bis nach Havanna: Die Studien- und Erlebnisreisen zeigen das Facettenreichtum dieser Perle der Karibik. Die qualifizierte Reiseleitung zeigt der Kleingruppe die Seele der Insel. In Havanna erfährt diese mehr über die Kunst, Musik, Literatur und Geschichte Kubas. Das Museum „Tren Blindado“ in Santa Clara erzählt die Geschichte der Schlacht, in der Che Guevara seinen größten Sieg errang. Aber auch der Besuch einer Zigarrenfabrik darf nicht fehlen. Hier weihen die „Torcedores“ (Zigarrendreher) die Gruppe in die Produktion der berühmten Zigarren ein.

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