Tourismusminister Guido Wolf zieht Bilanz des Tourismusjahrs 2016: 52 Millionen Übernachtungen / 2,5 Prozent mehr als 2015.Wolf: „Wenn die Bezeichnung Erfolgsgeschichte auf etwas passt, dann auf den Tourismus in Baden-Württemberg.“Der auch für Tourismus zuständige Minister der Justiz und für Europa, Guido Wolf, hat am heutigen Montag (13. Februar 2017) mit der Präsidentin des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg, Dr. Carmina Brenner, und dem Geschäftsführer der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg, Andreas Braun, eine sehr erfreuliche Bilanz des Tourismusjahrs 2016 gezogen.
Wolf sagte: „Wenn die Bezeichnung Erfolgsgeschichte auf etwas passt, dann auf den Tourismus in Baden-Württemberg. Wir konnten 2016 das sechste Rekordjahr in Folge verzeichnen. Bei den Übernachtungen im Land gab es ein Wachstum in Höhe von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit ist es gelungen, die Marke von 52 Millionen Übernachtungen im Jahr zu übertreffen.“

Wolf weiter: „Die Erfolgsgeschichte des Tourismus mit ihrem starken Wachstum wird schon anschaulich, wenn wir lediglich zwei Jahre zurückblicken: 2014 hatten wir in Baden-Württemberg noch rund 49 Millionen statistisch erfasste Übernachtungen, 2016 sind es nun schon mehr als 52 Millionen.“

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Wolf wies insbesondere auf die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für Baden-Württemberg hin. Wolf: „Wenn Baden-Württemberg nicht nur das Land der Schaffer, sondern auch das Land der Urlauber ist, tut uns das allen gut. Mittlerweile hängen im Land rund 326 000 Arbeitsplätze vom Tourismus ab. Damit ist er ein unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor für das Land.“ Umso erfreulicher sei es, dass im Haushalt 2017 das Budget für das landesweite touristische Marketing von 4,3 Millionen Euro auf 4,5 Millionen erhöht und das Tourismusinfrastrukturprogramm von 5 auf 7 Millionen Euro aufgestockt werden solle.

Laut Wolf zeigten die Zahlen des Jahrs 2016 aber zugleich, in welchen Bereichen noch Potenzial für den Tourismus im Land liege. Wolf dazu: „Auffallend ist, dass entgegen der Vorjahre nunmehr das stärkere Wachstum aus dem Inland kommt. Die Deutschen machen vermehrt Urlaub im eigenen Land. Die Wachstumsdynamik aus den Auslandsmärkten, insbesondere aus Übersee hat dagegen nachgelassen. So haben wir bei inländischen Ankünften ein Wachstum in Höhe von 3,4 Prozent und bei inländischen Übernachtungen von 3,0 Prozent zu verzeichnen, während die ausländischen Ankünfte 2016 um 1,4 Prozent und die ausländischen Übernachtungen um 0,7 Prozent wuchsen.“

Wolf sagte weiter: „Als Europaminister freue ich mich natürlich besonders darüber, dass der Zuwachs aus unseren direkten Nachbarländern Schweiz, Frankreich und den Niederlanden besonders stark war. In diesem Bereich haben wir jedoch noch weiteres Potenzial.“

Deshalb werde auch künftig das Auslandsmarketing einen Schwerpunkt in der touristischen Vermarktung des Landes bilden, ergänzte TMBW-Geschäftsführer Andreas Braun: „2017 verspricht vor allem der 200. Geburtstag des Fahrrads weltweit verstärkte Aufmerksamkeit. Mit Themen wie diesen können wir neben der Innovationskraft unseres Landes auch die vielen radtouristischen Angebote in den Fokus rücken und damit nachhaltig für das Urlaubsland Baden-Württemberg und seine Destinationen werben.“

Spitzenreiter bei den Übernachtungszuwächsen in den Regionen waren mit überdurchschnittlichen Raten der Hegau (+8,8 Prozent) als kleinstes Reisegebiet des Landes, der Bodensee (+5,3 Prozent) und die Schwäbische Alb (+4,8).

Ankünfte und Übernachtungen in Baden-Württemberg 2016:
Anzahl (rd.) Veränderung zum Vorjahr in Prozent
Ankünfte 20 982 200 +3,0
davon Ausland 4 929 000 +1,4
Übernachtungen 52 043 000 +2,5
davon Ausland 11 207 400 +0,7

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