Ein Rekordjahr für Aachen: Im letzten Jahr besuchten viele Touristen aus dem In- und Ausland den Kurort. Es ist damit das zweitbeste Jahr in der Geschichte der nordrheinwestfälischen Metropole. Das liegt zum einen an den vielen Sehenswürdigkeiten und der historischen Altstadt mit dem Kaiserdom, zum anderen an den vielen Thermen und Entspannungsmöglichkeiten, welche die Stadt Aachen bietet. Insgesamt gibt es knapp 70 Unterkunftsbetriebe und über 5.500 Betten aller Klassen, Kategorien und Stilarten.
Vom Jugendgästehaus bis zum Spitzenhotel, wie dem Quellenhof – kaum eine andere Stadt meistert die unterschiedlichen Anforderungen des Tourismus so gut. Egal, ob Geschäftsreise, Erholungsurlaub oder Städtetrip, Aachen gehört damit zu den Top-Reisezielen in Deutschland. In den letzten Jahren besuchten die Stadt jährlich rund 15 Millionen Menschen.

Zahlreiche Veranstaltungen
Aachen zählt zu den wichtigsten Kongress- und Veranstaltungszentren Europas. Knapp zwei Millionen Übernachtungen zählt die Stadt, allen voran attraktive und berühmte Hotels in Aachen, wozu auch der Quellenhof mit all seinen Annehmlichkeiten für Geschäftsleute und Privatpersonen gehört.
Gleichzeitig ist Aachen als Kurort berühmt. Es gibt viele Kurkliniken und Möglichkeiten für Wellness. Auch kulturell und sportlich hat Aachen viel zu bieten. Zudem finden jedes Jahr zahlreiche wichtige Veranstaltungen, wie die Euregio Wirtschaftsschau, die Verleihung des Karlspreises, das Weltfest des Pferdesports und der Aachner Weihnachtsmarkt statt, die Anlass für einen Besuch geben.

Aachen ist zu jeder Tageszeit eine attraktive Stadt (pixabay @ iMaxN (CCO Public Domain)


Umgebung von Aachen
Das Aachen als Reiseziel beliebt ist, liegt nicht nur an der Stadt, sondern auch an der vielseitigen Umgebung. Die Kulturmetropole befindet sich unmittelbar am Dreiländereck und hat Grenzen zu den Niederlanden und zu Belgien. Ein Abstecher in die beiden Nachbarländer lässt sich mit einem Tagesausflug problemlos realisieren. Die Stadt setzt sich außerdem für nachhaltigen Tourismus ein. Touristen können den Naturpark Nordeifel besuchen, der sich auf über 1.600 Quadratkilometer erstreckt. Der Park bietet Umweltbildung, Naherholung, Erlebnispädagogik sowie Naturtourismus und kümmert sich um die nachhaltige Regionalentwicklung. Urlauber können Kanus, Kajaks und Tretboote ausleihen, Segelkurse absolvieren oder einen Ausflug in den Kletterpark planen. Zahlreiche Projekte und Gadgets wie eine App, die Urlaubern dabei hilft, Pflanzen im Naturpark zu erkennen und zu entdecken, gestalten den Tourismus in der Region attraktiver.

Ökonomische Effekte
Der Tourismus ist für die Stadt Aachen eine wichtige Einnahmequelle. Der knapp 300.000 Einwohner zählende Kurort verdient in verschiedenen Bereichen der Branche Geld, das durch den Besuch von Urlaubern generiert wird. Neben der Gastronomie profitieren Reiseveranstalter, Verleiher von Freizeitausrüstung, der Einzelhandel, Taxis, Hotels, kulturelle Veranstaltungen, Museen und weitere mit dem Tourismus verbundene Betriebe von den Reisenden. Insgesamt erwirtschaftet Aachen mit den Touristen einen Umsatz von rund 650 Millionen Euro im Jahr. Verteilt man den Umsatz auf die Bürger der Stadt, verdient jeder Aachener mit dem Tourismus mehr als 1.200 Euro pro Monat. Das ist ein Wert, der sich sehen lassen kann.

Lädt zum relaxen ein:Die historische Elisabethhalle© Stadt Aachen / Peter Braatz

Zukunft für Aachen und Umgebung
Nordrhein-Westfalen liegt als beliebtestes Reiseland hinter Bayern auf Platz zwei. Seit Jahren verzeichnet das Bundesland Rekordzahlen im Tourismus. Das liegt vor allem an der dort vorherrschenden nachhaltigen Tourismusbranche, den innovativen Reiseprodukten und Dienstleistungen und den vielen Sehenswürdigkeiten. Aachen zählt neben Köln zu den bekanntesten Reisezielen der Region. Der Eifeltourismus boomt. Besonders profitiert die Stadt von Tagesausflüglern und Kurzurlaubern. Projekte, wie die Gästekarte, mit denen Reisende während ihres Aufenthalts kostenlos den Nahverkehr nutzen können, und vergünstigten Eintritt in Museen und Freizeiteinrichtungen erhalten, fördern den Tourismus in der Region noch weiter.

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