Nordic Hotels schließt Marktlücke
Nordic Hotels, ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Kiel, wächst und wächst. Am 1. Februar wurde mit dem „Nordic
Hotel Stuttgart-Sindelfingen“ das 20. Hotel in die Nordic-Kette aufgenommen.2002 übernahmen der Norweger Dag Kleveland und der Norddeutsche Thomas Knudsen ihr erstes Hotel, ein kleines Haus in der Kieler Muhliusstraße. Schon nach kurzer Zeit waren die Betten dauerhaft ausgebucht. Ein weiteres Haus musste her.
Gut zehn Jahre später führen die Unternehmer bereits 20 Hotels, das neueste in Stuttgart-Sindelfingen. Wenn
Geschäftsführer Thomas Knudsen von der noch jungen Unternehmensgeschichte Nordic Hotels erzählt, klingt es, als
sei das alles nichts Besonderes. Dabei erkannten er und sein Partner einen wichtigen Trend.
Europatrend erreicht Deutschland
Einzelne privat betriebene Hotels können nur noch schwer wirtschaftlich arbeiten, Hotelketten springen in die Bresche.
„Das ist auf dem deutschen Hotelmarkt noch sehr verschlafen.Immer noch betreiben recht viele Privathoteliers ihr Haus als
Einzelbetrieb. Im Vergleich zum Rest Europas gibt es hier noch relativ wenig Kettenhotellerie“, sagt Knudsen. Das kommt ihm und Kleveland zu gute. Denn auch im Hotelgewerbe lassen sich Synergieeffekte ausnutzen. Bettbezüge sind nun mal günstiger, wenn man statt 30 gleich 3000 bestellt, eine Internetseite dient 20 Häusern und eben nicht nur einem.
„Das kommt auch dem Gast zu Gute: Egal ob in Kiel, Hamburg oder Berlin: Er oder sie fällt nach anstrengendem Meeting ins
gewohnte Bett, weiß schon wo und wie das Laptop mit dem DSL-Anschluss zu verbinden ist und kann sich drauf verlassen,
dass die richtige Zeitung auf dem Frühstückstisch liegt“, meint Dag Kleveland.
Nordic Hotels betreibt Stadthotellerie und hat sich auf Geschäftsreisende spezialisiert, die auf diese Standards großen
Wert legen. „Die vielfältigen Themenbereiche, in denen sich ein Hotelier heute auskennen muss, erfordern viel Zeit. Social
Media, moderne Distribution, Controlling, Einkauf, Marketing und vieles mehr lassen dem Hotelier keine Zeit mehr, seine
Rolle als Gastgeber zu übernehmen. In einer Hotelkette sind diese Aufgaben zentralisiert und werden von Spezialisten
erledigt, welche sich in den jeweiligen Themen bestens auskennen. Das ist unser Wettbewerbsvorteil“, sagt Knudsen.
Individualität statt Massenware
Zugleich wissen die beiden Partner sich von Marktführern wie Motel One und Ibis abzusetzen. „Wir wachsen in einer
Nischengröße mit 50 bis 150 Zimmern pro Haus, die für die großen Ketten uninteressant ist“, erklärt Knudsen. Im
Gegensatz zu den großen Mitbewerbern verzichtet Nordic außerdem auf uniforme und kostenintensive Neubauten,
sondern übernimmt bestehende Hotels. Jedes Haus profitiert von den einheitlichen Standards der Kieler Hotelkette, behält
jedoch seine persönliche Note, getreu dem Nordic-Slogan:„Stay individual“. Knudsen und Kleveland wollen ihr Geschäft
noch weiter ausbauen und lassen ihre Blicke dafür auch ins Ausland schweifen.

20 Hotels, 1300 Zimmer, 2200 Betten, 20 Mio Umsatz.Nordic Hotels wurde 2002 in Kiel gegründet und betreibt unter den
Markennamen Nordic Hotels und Basic Hotels, sowie als Franchisenehmer Best Western und Mercure Hotels. Insgesamt führt das Unternehmen 20 Hotels in ganz Deutschland.Sitz des Unternehmens ist Kiel

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